Verlagschronik und Highlights aus dem Faksimile-Programm

1974 
Gründung des Verlages in Luzern. Das erste Werk ist die Luzerner Chronik des Diebold Schilling. Die mit diesem Werk aufgestellten Verlagsprinzipien für Faksimile-Editionen haben noch heute Bestand: die vollständige und absolut originalgetreue Reproduktion, unregelmäßige, dem Original entsprechende randbeschnittene Blätter, ein Replikat des Originaleinbands sowie ein ausführlicher Kommentarband als Schlüssel zur Handschrift.
 1977 Das Graduale von St. Katharinenthal, ein weltweit beachtetes Highlight der Faksimilierkunst, wird herausgegeben. 
 1984 Im zehnten Jahr des Bestehens erscheinen Les Très Riches Heures du Duc de Berry – ein Werk, das Furore gemacht hat.
 1988 Unter dem Patronat von Francois Mitterand erscheint mit Les Petites Heures eine weitere Faksimile-Edition aus der weltberühmten Bibliothek des Duc de Berry.
 1989 Der Faksimile Verlag Luzern zieht in das »Maihüsli«, einer Jugendstil-Villa aus dem Jahr 1908. Die dortige »Bibliothèque imaginaire« ist Anlaufstelle für alle begeisterten Sammler der mittelalterlichen Buchmalerei.
 1990 Mit der sehr aufwendigen Reproduktion des Book of Kells erscheint eine Ikone keltischer Kunst und Nationalheiligtum Irlands.
 1992 Les Très Belles Heures de Notre-Dame ergänzen die Reihe der Duc de Berry Titel, die Herausgabe steht wiederum unter dem Patronat von François Mitterand sowie Umberto Eco.
 1994 Das Turin-Mailänder Stundenbuch – mit einzig bekannter Buchmalerei von Jan van Eyck – erscheint.
 1998 Gang über den Atlantik: Die Faksimilierung der Kreuzritterbibel, der Bilderbibel Ludwigs des Heiligen und des Stundenbuchs der Jeanne d'Evreux erforderte die erstmaligen, Zusammenarbeit mit der Pierpont Morgan Library (New York) und dem Metropolitan Museum (New York).
 1999 25-jähriges Verlagsjubiläum: Der dem Verlag eng verbundene italienische Schriftsteller Umberto Eco hielt die Laudatio auf der Festveranstaltung.
 2000 Eine Edition des Faksimiles vom Lorscher Evangeliar wurde Papst Johannes Paul II. überreicht.
 2001 Das Buch von Lindisfarne erscheint, ein Meisterwerk aus der weltberühmten Handschriftenabteilung der British Library. 
 2002 Les Belles Heures: ein weiterer Titel aus der Bibliothek des Duc de Berry, wird als Faksimile-Edition zurück nach Europa gebracht.
 2005 Der Verlag faksimiliert das Bedford-Stundenbuch, eine der meist zitierten Bilderhandschriften.
 2006 Der Faksimile Verlag Luzern wird Teil der inmediaONE] GmbH, einer Tochter der arvato Bertelsmann AG.
 2007 Das Mainzer Evangeliar ist die 50. Edition des Faksimile Verlags Luzern. Karl Kardinal Lehmann hatte das Patronat für dieses Werk übernommen. Das Gebetbuch Karls des Kühnen ist die erste vollständige Faksimile-Edition aus dem Getty-Museum, Los Angeles.
 2009 Der Faksimile Verlag zieht von Luzern nach München um. Unter dem neuen Dach der wissenmedia GmbH, einem Unternehmen der inmediaONE], setzt der Verlag weiterhin Maßstäbe in der Kunst des Faksimilierens. Mit dem Trojaroman des Martinus Opifex, dem Stundenbuch der Katharina von Kleve sowie der Kassette Schätze des J.Paul Getty Museums erscheinen weitere Meilensteine der Faksimile-Kunst.
 2010 Der Faksimile Verlag präsentiert sich auf der Frankfurter Buchmesse mit neuem Stand.
Zum Ende des Jahres erscheinen zwei neue Editionen: das Sakramentar Heinrichs II. und das Bußgebetbuch Albrecht Glockendons.
Im September überreicht Papst Benedikt XVI. Königin Elisabeth II. das Lorscher Evangeliar.
Faksimile Verleger Armin Sinnwell überreicht Papst Benedikt XVI. in Rom das Sakramentar Heinrichs II.

 2011

Im August geht der Faksimile Verlag mit seiner neuen Homepage online.